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Gärbehälter

(... Tatort, wo aus Wein ein leckerer Essig wird)

Kunststofffässer sind auch für die Essigherstellung eine gute Wahl

Am besten eignen sich Glasballone oder auch Kunststoffbehälter. (Kunststofffass rund 60 Liter) Werden Holzfässer dafür herangezogen, sind diese für die spätere Weinlagerung nicht mehr geeignet. Außerdem können größere Behälter nicht so einfach warm gelagert werden wie kleinere (z.B. in der Nähe eines Heizkörpers).

Die Ansatzgefäße sollten nur halbgefüllt und so verschlossen werden, das Sauerstoff hinzutreten kann (Wattebausch). Gäraufsätze sind völlig ungeeignet. Treten einmal stärkere Temperaturschwankungen auf, kann es zwischenzeitlich zur Unterbrechung der Essigbildung kommen und es dauert wieder eine lange Zeit, bis die Bakterien regenerieren.

Als Anfänger stellt man sich am besten ein Weinstarterset zusammen. Für größere Mengen sind Kunststoff-Fässer auch eine Wahl. Für die spätere Lagerung sind kleine Glasballone die richtige Wahl, da diese durch die Säure nicht angegriffen werden können.

 

Weitere wichtige Geräte sind: zur Feinfilterung und Abfüllung die Enolmatic und der Tadem-Kerzenfilter.

 

Essig öfters abziehen.

Zwischendurch sollte man den jungen Essig abziehen mit einem Heber und in ein neuen Gärbehälter füllen, damit der Essig klarer wird. Dazu einen Glasballon saubermachen. Danach grob filtern und vielleicht noch nach dem pH-Wert sehen. Ein gesunder Essig liegt etwa bei einem pH-Wert von 2,9.

Wenn er schon schmeckt, kann man sich schon eine Probe für die Küche ziehen.

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Aktualisiert: Claudia Ehlebracht Kellereibedarf Bremen